Der spanisch-amerikanische Dirigent François López-Ferrer hat sich international als einer der fesselndsten und vielseitigsten Künstler seiner Generation etabliert. Als Preisträger des renommierten Sir Georg Solti Conducting Award 2024 spannt seine Karriere mühelos den Bogen von gewichtigen symphonischen Meisterwerken über erstklassige Opernproduktionen in den anspruchsvollsten Musiktheatern der Welt bis hin zu einem leidenschaftlichen Engagement für die Avantgarde.
Die aktuellen und kommenden Spielzeiten von López-Ferrer sind von bedeutenden Operndebüts geprägt, darunter Il Trovatore am Teatro Real in Madrid, Il barbiere di Siviglia an der Opéra National de Paris sowie der Opera San Antonio, Benjamin Brittens The Turn of the Screw beim Spoleto Festival USA und eine Operngala beim berühmten Rossini Opera Festival mit der Orchestra Sinfonica G. Rossini. Im symphonischen Bereich führen ihn Engagements zum Orchestre de chambre de Lausanne, dem Symphonieorchester der Volksoper Wien (einschließlich einer festlichen Gala im Wiener Konzerthaus mit Plácido Domingo und María José Siri), dem Detroit Symphony Orchestra, dem Houston Symphony, dem Utah Symphony und dem Baskischen Nationalorchester.
Weltweit stand er am Pult renommierter Ensembles wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl, dem Hong Kong Philharmonic, dem Ensemble intercontemporain und der George Enescu Philharmonie. In Spanien ist er ein regelmäßiger und gern gesehener Gast und arbeitet mit Orchestern wie dem Orquesta Nacional de España, dem Orquesta Sinfónica de RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Galicia und dem Bilbao Sinfonikoa zusammen. Als Verfechter der zeitgenössischen Musik leitete er die US-Erstaufführungen von Pedro Osunas Lux Aeterna und Mark Simpsons Violinkonzert.
López-Ferrer konzertierte mit herausragenden Solisten wie Nicola Benedetti, Pekka Kuusisto, Boris Giltburg, Pablo Sáinz-Villegas, Pepe Romero, Clara-Jumi Kang, Roman Simovic, Karen Gomyo, Paul Huang, Geneva Lewis und Zee Zee. Die internationale Fachpresse zeigt sich begeistert: Bachtrack lobte López-Ferrers „klanglich reichen, ausdrucksstarken Sound, der stets mit Klarheit und Präzision dargeboten wird“, während das Magazin Beckmesser ihn als „elegante und autoritative“ Persönlichkeit beschrieb, deren Gesten „ansteckend wirken und die Aufmerksamkeit des Zuhörers fesseln“. SF Classical Voice hob seine „große Aufmerksamkeit als Dirigent hervor, der sich schwungvoll durch die Register des Orchesters bewegt, um sicherzustellen, dass praktisch jede Note jedes Musikers ihre Rolle im Gesamtkonzept erfüllt“.
Zuvor wirkte López-Ferrer als Residenzdirigent der Akademie der Opéra National de Paris, als assoziierter Dirigent des Cincinnati Symphony Orchestra und des May Festivals, als assoziierter Dirigent des Orquesta Sinfónica Nacional de Chile sowie als Chefdirigent des Ballet Nacional Chileno. Er war Dudamel Fellow beim Los Angeles Philharmonic und Gewinner des ersten Neeme-Järvi-Preises der Menuhin Gstaad Festival Conducting Academy im Jahr 2015.
Geboren in der Schweiz, aufgewachsen in den USA und mit kubanischen sowie spanischen Wurzeln, bringt François López-Ferrer eine einzigartige, multikulturelle Perspektive in seine künstlerische Arbeit ein. Er besitzt einen Master-Abschluss in Orchesterleitung der Haute École de Musique de Lausanne und einen Bachelor-Abschluss im Fach Komposition des College-Conservatory of Music der University of Cincinnati.